unsere neue Freiheits-Post mit allen Dezember- und Festtagsterminen ist online.
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Viel Spaß beim lesen !
Tags: Advent, Freiheits-Post
denkt man zu betreten, wenn man im Reichelsheimer Ortsteil Beerfurth die Räume der Lebkuchenbäckerei Baumann betritt. Von der Straße her nur erkennbar an einem schmiedeeisernen Schild
geht man durch das Hoftor, passiert einen modernen Windfang um ein paar Treppenstufen später vor einer scheinbar uralten Holztür zu stehen. Etwas Mut braucht man vielleicht, um einfach einzutreten, denn kein Schild oder Ähnliches deutet darauf hin, daß sich hinter dieser Tür nicht nur die Backstube, sondern auch der Verkaufsraum befindet. Am ehesten verleiten die durch die Tür hörbaren Gespräche und lautes Lachen dazu, die Klinke doch herunterzudrücken und nicht unverrichteter Dinge wieder zu gehen.
Wer jedoch diese Tür geöffnet hat, wird sogleich vom intensiven Duft nach Zimt, Nelken, Anis, Kardamom und vielen weiteren weihnachtlichen Gewürzen eingehüllt.
Zuerst jedoch muss man an dem riesigen, kohlebeheizten Backofen vorbei, vor dem Wilhelm Baumann sitzt und die Bleche mit Lebkuchenherzen, -nikoläusen, -sternen und -pferdchen nach einem ausgeklügelten System in den Ofen hineinschiebt um sie später herrlich duftend wieder herauszuholen.
Eng geht es zu, in dieser Backstube, vor allem jetzt in der Adventszeit steht die Schlange vor dem winzigen Verkaufsraum bis fast zur Eingangstüre. Langweilig wird einem dabei aber nicht, denn es ist jedesmal ein Genuß, mitansehen zu können, wie die Mitarbeiter in dieser Enge routiniert arbeiten und nebenher jede Menge Spaß miteinander und mit den Kunden haben.
Wer es dann endlich in den Verkaufsraum geschafft hat, braucht entweder viel Glück oder die Weisheit einer telefonischen Vorbestellung, um überhaupt größere Mengen der begehrten Lebkuchen erstehen zu können.

Denn durch die ausschließlich in Handarbeit gefertigten Produkte der Familie Baumann ist die Kapazität fast jedes Jahr um die Weihnaqchtszeit mehr als ausgeschöpft.
Wer jetzt noch wissen möchte, was man mit diesen Lebkuchen, außer sie einfach so zu essen, sonst noch machen kann, der kann Lebkuchenspätzle, Sauerbraten in Lebkuchensoße, Lebkuchenkroketten und Lebkuchenmousse jedes Jahr in der Adventszeit in der Freiheit geniessen.
PS : Die Lebkuchenbäckerei Baumann findet man im Internet unter www.lebkuchen-baumann.de
Tags: Adventszeit, Baumann, Lebkuchen, Lieferanten

- Blattsalat mit Erdbeeren und Pfefferminze
Daß wir Apfelwein und Säfte aus unserem Obst keltern sowie feine Obstbrände brennen lassen, ist Ihnen sicher bekannt. Noch nicht ganz so bekannt ist die Tatsache, daß wir seit 2008 auch alle Essige aus eben diesem Obst selbst herstellen – von der Ernte der Früchte im Herbst bis zum Füllen des fertigen Essigs in die
Flaschen. Damit dürfen wir sogar behaupten, daß wir die erste hessische
Essigmanufaktur in unserem Hause haben !
Immer wieder werden wir von unseren Gästen gefragt, wozu man denn zum Beispiel einen Johannisbeeressig oder einen Tomatenessig verwenden
kann.
Aus diesem Grund haben wir uns überlegt, Ihnen ein paar Rezeptideen
zu geben, die unter Verwendung unserer feinen Fruchtessige und-senfe entstanden
sind. Wenn Sie möchten, können Sie diese Zuhause nachkochen oder – innerhalb der jeweiligen Saison – bei uns in der Freiheit als Gericht bestellen.
Als erstes Rezept haben wir uns Blattsalate mit Erdbeeren und Pfefferminze
ausgedacht. Dies ist ein leichtes, sehr sommerliches Rezept mit einer frischen
Note. Angemacht wird dieser Salat mit einem Dressig aus unserem Aperitifessig
“Apfel” und kaltgepresstem Haselnussöl, das wir von der Wonnegauer Ölmühle beziehen. Das Rezept hierzu können Sie hier im Adobe PDF-Format
herunterladen.
Tags: Aperitifessig, Blattsalate, Erdbeeren, Essig, Pfefferminze, Rezept, Sommer, Wonnegauer Ölmühle
Unser heutiger Abend „ Es geht um die Wurst“ mit Metzgermeister Gunther Hornung aus Reichenbach war ein voller Erfolg.
Hier, als Anregung und vielleicht auch zum nachkochen, das Menü des Abends :
Unsere Kräuter-Stangen im Lardomantel
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Dreierlei Salame ( Hanf, Walnuss und Fenchel ) mit Feldsalat, angemacht mit Walnussöl und unserem hausgemachten Birnenessig
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Mini-Lasagne von Hornungs geräucherter Apfel-Bratwurst und Odenwälder Bio-Kartoffeln
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Schwartenmagen vom Stück mit unserem Bockbier-, Apfel- und Birnensenf
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Verkostung : Hornungs Rotweinsalami – 1 Jahr gereift !
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Das Beste vom Rind :
Feine Rouladen mit Frühlingszwiebeln und Odenwälder Coppa gefüllt
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Rinderragout mit geschmolzenen Tomaten
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Rumpsteak mit Bärlauch-Senf-Kruste
dazu
Mandelbällchen und Wirsinggemüse
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Crêpes mit Birnenragout, Schaum von der Champagner-Bratbirne und Rettigs Bauernhof-Eis Vanille
Auf Nachfrage gebe ich gerne Tipps zur Zubereitung beziehungsweise Einkauftipps für RICHTIG GUTE Lebensmittel !
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Tags: Freiheit-der-Sinne, hausgemachter Senf, Hornung, Menü, Wurst
Ich war heute Morgen bei Metzger Hornung in Reichenbach und habe die Zutaten für die morgige Veranstaltung „Es geht um die Wurst“ besorgt. Gunther Hornung ist einer der kreativsten Metzger, die ich kenne, absoluter Qualitätsfanatiker und stets für Neues offen. Walnuss-, Fenchel oder Hanfsalami schon probiert ? Rotweinsalami – ein ganzes Jahr gereift ? Lardo von Odenwälder Schweinen ? Wie wäre es denn mal mit einer gebratenen geräucherten Odenwälder Apfelbratwurst, dazu unseren hausgemachten Apfelsenf ? Wer morgen keine Zeit hat – keine Sorge, ein paar der morgen servierten Köstlichkeiten werden wir dieses Jahr fest in unser Programm einbauen. Als kleine Appetithappen zum Apéro oder einfach so, zum geniessen. Mehr dazu gibt´s in Kürze…!
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Tags: Freiheit-der-Sinne, Menü, Metzger Hornung
Nach der sensationellen Ernte im vorigen Herbst konnten wir diese Woche die Lorbeeren dafür ernten :
Von den acht eingereichten Bränden ( leider können wir nur Brände einreichen, bei denen wir insgesamt mehr als 20 Liter fertigen Brand haben – viele unserer Brände erreichen diese Menge bei weitem nicht ! ) wurden alle prämiert – 5 mit einer Silbermedaille und 3 mit einer Bronzemedaille. Dies verdanken wir natürlich wieder einmal unserem bekannten Odenwälder Edelbrenner, Dieter Walz, der unsere Maischen brennt. Da wir im Haus nicht die erforderlichen Kapazitäten haben, übernimmt er bei größeren Mengen Obst auch das Einmaischen und die Gärführung.
Daß für ihn Qualität an vorderster Stelle steht, beweisen die 34 Destillate, die von ihm auf der Edelbrandprämierung ausgezeichnet wurden. Ausführlich berichtete das Starkenburger Echo am 23. Juli über die Prämierung. Den ganzen Artikel finden Sie unter folgendem Link : Echo Online – Odenwälder räumen ab in der Pfalz .
Auf dem folgenden Bild
sehen Sie alle prämierten Odenwälder Brenner –
v.l.n.r. Dieter Walz, Volker Ester, Josef Schlör, Renate Hahn, Thomas Helfrich, Jürgen Katzenmeier und Gerhard Fritz.
Unsere Silber-prämierten Brände im Einzelnen sind:
Apfelbrand aus Grauer Herbstrenette
Köstliche von Charneux
Rheinischer Bohnapfel ( den wir zur weiteren Verfeinerung ins Eichenholzfass gelegt haben !)
Sortenreiner Apfelbrand aus Roter Sternrenette
und
Apfelbrand aus Goldparmäne
die Bronze-prämierten Brände sind:
B&B – Brand aus Laudenauer Birnen und Boskoop-Äpfeln
Sortenreiner Birnenbrand Fässlesbirne
und
Apfelbrand Schöner aus Boskoop
Alle Brände sind ab sofort in unserem Freiheits-Laden in den Flaschengrößen 0,2 l und 0,5 l erhältlich.
Allerdings… da wir wirklich nur geringe Mengen zur Verfügung haben, natürlich nur, solange Vorrat reicht !
Auf Ihr Wohl,
Ihr
Jürgen Katzenmeier ( und Dieter Walz )
Tags: Apfelbrand, Birnenbrand, Bronzemedaille, Destillate, Dieter Walz, Edelbrand, Pfalz, Prämierung, Silbermedaille
Selbst ein alteingesessener Odenwälder konnte sich nicht erinnern, wann die Bäume schon einmal so voll hingen, wie im vergangenen Herbst.
Es war ein richtiger Segen, die vielen Äpfel
und Birnen wie Trauben
auf den Bäumen hängen zu sehen. Teilweise trugen die Bäume so viel, daß Äste abbrachen und alte Bäume sogar ganz zusammenbrachen. Zum Glück hatten wir in dieser Hinsicht nur wenig Schaden und so konnten wir uns über eine tolle Ernte freuen. Damit der Nachwuchs auch lernt, wie der Saft in die Flaschen kommt, haben wir an einem Samstag im Oktober auf unserer historischen Kelter Apfelsaft gekeltert. Dabei durften die Kleinen
( und schon größeren… ) auf unserer Obstwiese die frisch geschüttelten Äpfel in einen Korb lesen. Wenn der Korb voll war, wurden sie in einen Sack geschüttet
und dann zurück zur Freiheit gefahren. Dort wurden sie natürlich als allererstes gewaschen. Damit man den Saft auspressen kann, müssen die Äpfel vorzerkleinert werden. Das haben wir auf einer historischen Obstmühle
probiert, entschieden uns aber doch für die moderne Variante – eine elektrische Schabermühle.
Danach werden die zerkleinerten Äpfel in den Presskorb gegeben.
Wenn dieser voll ist, werden verschiedene, passend zugeschnittene Hölzer darauf gelegt, Distanzhölzer kommen obenauf, damit man die Spindel nicht so weit runterdrehen muss und dann wird angepackt.
Der erste Saft kommt normalerweise schon allein vom Eigendruck der Äpfel gelaufen, wenn man am Anfang anfängt zu pressen, dann fließt der Saft in Strömen …
gegen Ende wird es allerdings richtig mühsam und schwer.
Der Druck muss aber schon hoch sein, sonst bleibt zu viel Saft in den Äpfeln drin und das wäre doch schade. Ganz am Schluss wird die Spindel wieder nach oben gedreht, alles abgebaut und der Tresterkuchen wird zwischengelagert.
Dieser dient den Schweinen als willkommenes Futter – ist doch immer noch einiges an wertvollen Nährstoffen in dem trockenen Presskuchen enthalten. Wir hier in der Freiheit verarbeiten die Äpfel und den daraus gewonnen Saft auf ganz verschiedene Arten. Am einfachsten und für viele am leckersten ist der “frische Sieße”.
Ganz einfach der frisch gepresste Apfelsaft, so wie ihn unsere jungen Gäste an diesem Tag geniessen durften. Auch noch einfach, aber technisch etwas anspruchsvoller ist unser Apfelsaft, denn der muss durch Kurzzeiterhitzung haltbar gemacht werden ( sonst fängt er ja auch an zu gären und wird zu Apfelwein !). Das geht aber ratzfatz und liegt geschmacklich zwischen einem frischen “Sießen” und einem fertig gekauften Apfelsaft, denn unser Apfelsaft ist reiner Direktsaft, der nur einmal erhitzt wird und nicht zwischengelagert wird oder sonst irgendeine Veränderung erfährt. Ein weiteres Produkt ist unser “Freiheits-Schoppen”,
unser Apfelwein, den wir hier in der Freiheit ausschenken. Ein Teil der Äpfel,
Birnen und auch anderer Früchte,
die wir bei uns ernten, wird eingemaischt, um daraus unsere Brände “…vunn hinnerm Haus” destillieren zu lassen und ein weiterer Teil wird ähnlich verarbeitet, um daraus unsere Fruchtessige und weiterhin unseren Senf herzustellen. Schlussendlich kochen wir natürlich auch noch Marmeladen und Gelees und im Herbst zur Apfelzeit kommen die Äpfel frisch bzw. frisch verarbeitet auf den Tisch, zum Beispiel als Apfel-Karotten-Suppe oder in unsere beliebten Apfel-Semmel-Taler.
So, jetzt wissen Sie, was wir mit der tollen Ernte gemacht haben – wenn Sie aber wissen wollen, wie diese Äpfel und die daraus gewonnen Produkte schmecken, dann müssen Sie die Leute auf den Bildern fragen – oder Sie kommen einfach zu uns und probieren es aus. Mit herzlichem Gruß, Jürgen Katzenmeier
Tags: Äpfel, Apfelwein, Freiheits-Garten, Fruchtessig, Herbst, historisch, Keltern, Obstwiese
…ist ein Käse, aus dem wir Nudeln servieren !
Das Besondere daran ist, daß die Milch zu diesem Käse von der Abtei Stift Neuburg www.stift-neuburg.de stammt. Die ist eine Benediktinerabtei in der Nähe von Heidelberg, die seit über 30 Jahren nach biologischen Grundsätzen Landwirtschaft betreibt.
Lothar Müller von der Käsemanufaktur Müller in Hockenheim www.kaesemanufaktur.de verarbeitet dann diese Rohmilch zu einem ca. 12-15 kg schweren Hartkäse (vergleichbar eines Grana Padano o.ä.), dem lustigen Abt.
Wir nehmen noch einen 76,5%igen Odenwälder Birnenbrand von der Edelbrennerei Dieter Walz www.apfelwalzer.de dazu und flambieren diesen Käse, so daß die Oberfläche etwas schmilzt.
Dann kommen einfach noch unsere hausgemachten Bandnudeln hinzu und schon kann man es sich als “genudelten Abt” schmecken lassen.
Allerdings gibt´s diese Spezialität nur während der Wintermonate von Januar bis März in der Freiheit www.zurfreiheit.de
Guten Appetit beim nachkochen !